Oper, Skepsis und Gleisbau

Fotos: Sven Thielmann. Montage: Frank Niehusmann. Motiv: aus einer Szene von Peter Eisold und Stefan Kirchhoff.

Oper, Skepsis und Gleisbau ist ein Ensemble für radikales Musiktheater und klangbasierte Bühnen-Experimente.
Scheinbar tumulthafte Kompositionen und Inszenierungen werden aus mathematisch inspirierten Ordnungs- und Organisationsmustern entwickelt. Die Schwerpunkte der künstlerischen Mittel liegen auf elektroakustischer Musik, Videoprojektionen, zeitgenössischem Tanz, experimentellen Texten und performance-artigem Umgang mit mobilen Bühnenobjekten.

Oper, Skepsis und Gleisbau wurde 2015 von Stefan Kirchhoff und Frank Niehusmann als elektroakustisches Duo gegründet und kurz darauf mit Peter Eisold zum Trio ergänzt. Im Programmheft des Duisburger Platzhirsch-Festivals 2017 wurde das Ensemble so beschrieben: „Zu hören ist eine Art Neue Musik voller elektronischer Klang-Miniaturen, filigraner Noise-Gespinste und rasanter Short-Beats: atomisierter, teilchenbeschleunigter Schredder-Jazz zwischen elektroakustischer Sound-Collage und atonaler Improvisation. Oper, Skepsis und Gleisbau schlagen musikalische Funken aus rohen Material-Ideen und polieren Randständiges auf digitale Eleganz. Das Trio spielt nackte Kunstmusik, die zwischen Komposition und Improvisation frontal durch die Wand geht. Das Trio ist eine der aufregendsten Formationen für kompromisslose Musik aus dem Ruhrgebiet.“

Seit 2018 arbeitet das Ensemble in erweiterter Besetzung im Bereich des experimentellen Musiktheaters.
Die Produktion [ … alles gut … ] wird am 1. Juni 2019 im Maschinenhaus Essen zur Uraufführung kommen.

Video-Impressionen aus den Recherchen: