Konkret zu Abstrakt

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Konkret zu Abstrakt:

madame.laclaque – Stimme, Elektronik, Video
Ralf Haarmann – Mandoline, Live-Sampling
Frank Niehusmann – Elektro-Schlagwerk

Konkret zu Abstrakt bringt elektroakustische Musik auf die Bühne. Im Grenzbereich zwischen Komposition und Improvisation entsteht aus Klängen von Schlagzeugen und Spielzeugen, Computern und Musikinstrumenten wie Mandoline und Kleine Grüne Plastiktrompete zusammen mit der Opernstimme von madame.laclaque ein neuer Musikstil: „Electroacoustic Dada Jazz“.

madame.laclaques Mezzosopran surft zwischen Koloratur und Arie, Dada-Lauten und geheiminisvollem Geflüster.
Ralf Haarmann loopt und manipuliert live seine Melodikas, Luftballons, Mandolinen, Geigenbögen, Klanghölzer, Fundsachen sowie die Stimme von Madame.
Frank Niehusmann spielt ein Elektro-Schlagwerk, das auf Klänge von Industrie-Maschinen, Jazz-Riffs, und elektronische Tonfolgen programmiert ist.

Mit Dada als Sound-Idee stehen Konkret zu Abstrakt in einer Traditionslinie zur „Ursonate“ von Kurt Schwitters. Ihre Kraut-Ästhetik erinnert an Can, Amon Düül, Einstürzende Neubauten und Stockhausen-Elektronik. In ihrem Spiel mit dem Chaos findet man bei Konkret zu Abstrakt Verweise auf Sun Ra, Spike Jones oder das Art Ensemble of Chicago.
Die Auftritte von Trios sind Kommunikationsabenteuer im Spannungsfeld zwischen Expressivität und Disziplin, Serialität und Aleatorik. Dabei kann jede Form von harmonischer Gefälligkeit oder rhythmischer Gleichförmigkeit ebenso gerne ironisch zitiert wie böse gestört und kreativ geschreddert werden.

Die Presse:

„… bejubelte Konzertperformance … perfekt eingespielt … komplexe und virtuose Improvisationen … hellwache Erben von John Cage … Enormer Applaus.“ (Ulrike Brandenburg: Wiesbadener Kurier)

– „Hinreißende Jonglage mit Klangfetzen jedweder Provenienz als freifließendes Improvisationsabenteuer“ (Sven Thielmann, Westdeutschen Allgemeine Zeitung)

– „… zu erleben ist ein überragend spannender Abend, bei dem durchaus in dadaistischer Tradition scheinbar Unzusammenhängendes und Unpassendes zusammengebracht und Erwartungen Konventionellem gegenüber durchbrochen werden.“ (Heinrich Brinkmöller-Becker, nrwjazz.net)

– „Der Begriff ‚Musik‘ wird hier konterkariert und fast bis zur Unkenntlichkeit zerstückelt, um in der Neuformation der Klangteilchen die musikalische Schönheit zu intensivieren … Erst in der absoluten Dekonstruktion ergibt sich in diesem Sound eine eigenartige Harmonie.“ (Stefanie Krause, Kult-Tour Braunschweig)

– „Mensch und Software verschmelzen zu einem unberechenbaren Sound-Cyborg“ (Patrik Welzel, Coolibri-Magazin, Bochum)