Vita

Frank Niehusmann stammt aus Essen, also mitten aus dem ehemaligen Industriegebiet an der Ruhr. Heute lebt er auf der anderen Seite der Ruhr in Velbert. Erste Experimente mit elektroakustischen Kompositionen: ab 1978; Autor für Rundfunk und Fernsehen: 1983-1998; Studium der Philosophie an der Ruhr-Universität Bochum: 1980-1986 (Magister Artium); Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik: 2006-2013.

Kompositionen für Konzerte, Klanginstallationen, Film-, Fernseh- und Video-Produktionen, Radiosendungen, Theater- und CD-Produktionen; Aufführungen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika; Tonträger-Veröffentlichungen u.a. bei Cybele Records, Edition Degem, Nurnichtnur, Wergo. Kurator und Leiter mehrerer Festivals, Konzertreihen und Symposien.

Preise, Stipendien, Auszeichnungen:

2011: Gewinner beim Wettbewerb „Ferrari (r)ecouté“ des ZKM Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe (mit dem Hessischen Rundfunk und Wergo-Schallplatten) mit der Komposition „Scuderia Ferrari auf der Allee der Kosmonauten“

2010: Auszeichnung („Finalist“) beim VIII. Internationalen Kompositionswettbewerb „Città di Udine“ für die Komposition „Top Spin Slices And Returns“

2008: Auszeichnung („Finalist“) beim Wettbewerb „Phonurgia Nova“ in Arles, Frankreich, für die Komposition „TESA 4124“ (mit Clemens von Reusner)

2006: Gewinner beim Wettbewerb für Radiokunst „Phonurgia Nova“ in Arles, Frankreich, mit der Komposition „Maschinen – ein Hörspiel“ (mit Karl-Heinz Mauermann)

2006: Gewinner beim Wettbewerb „Short Cuts: Beauty“ des ZKM Zentrum für Kunst und Medien beim ISCM world new music festival in Stuttgart mit der Komposition „Gasometer“

2004: Gewinner beim Wettbewerb des Europäischen Glockenfestivals in Karlsruhe und des ZKM Zentrum für Kunst und Medien mit der Komposition „WAS DA LOS IST“

2004: Gastkünstler am Institut für Musik und Akustik im ZKM Zentrum für Kunst und Medien, Karlsruhe

2002: Auszeichnung für die Komposition „Untertagemusik Nr.1“ beim Internationalen Wettbewerb für Elektroakustische Musik und Klangkunst in Bourges, Frankreich

2000: Preis für das multimediale Bühnenwerk „Mama“ (mit Rolf Dennemann) beim Festival Theaterzwang, Dortmund

1998: Preis für die audiovisuelle Komposition „Emscher Park Overdrive“ (mit Arnd Stein) beim Festival „Blicke“, Bochum

1997: Preis für die audiovisuelle Version der Komposition „Heimat & Antarktis“ beim Forum Geschichtskultur an Ruhr und Emscher, Dortmund

1992: Stipendiat der Stiftung Kulturfonds im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf